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EREAMS-Studie

EREAMS-Studie

”Man kann sich auf zwei Arten irren. Indem man glaubt, was nicht wahr ist. Oder indem man sich weigert zu glauben, was wahr ist.“

Søren Kierkegaard


EREAMS-Studie (seit 30.09.2022 abgeschlossen)

(Empirical Research of the Effectiveness and Authenticity of Messages from Spirit)

Die EREAMS-Studie ist eine explorative Studie, die die Wirksamkeit und Authentizität von Botschaften aus der geistigen Welt untersuchte. In der Studie wurden 500 Jenseitskontakte (auch Sittings genannt) nach dem britischen Spiritualismus untersucht, die von zwei renommierten und europaweit bekannten Medien durchgeführt wurden.


Unser Projektteam setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Prof. Dr. rer. medic. Oliver S. Lazar (zur Kurzvita)
    Wissenschaftliche Projektleitung, Essen, Deutschland
  • Bettina-Suvi Rode (zur Kurzvita)
    Spirituelle Buchautorin, Lehrerin, Coach und Medium, Dortmund, Deutschland
  • Tanja Schlömer (zur Kurzvita)
    Spirituelle Lehrerin, Coach und Medium, Bottrop, Deutschland
  • Kathrin Stephan (zur Kurzvita)
    Psychologische Psychotherapeutin, Tübingen, Deutschland

Wer sich über uns genauer informieren möchte, kann sehr gerne auf den Link „zur Kurzvita“ hinter dem jeweiligen Namen klicken.


Das EREAMS-Projekt ist eine fragebogenbasierte, explorative und empirische Studie zur Erforschung von Botschaften aus der geistigen Welt im sogenannten Mixed-Methods-Ansatz, dieser kombiniert und integriert qualitative sowie quantitative Forschungsstrategien, was letztendlich zu einer Erhöhung des Erkenntnisgewinns führen soll. Diese Studie beleuchtet dank der Angaben der Sitter, welche Erfahrungen sie in einem Jenseitskontakt gemacht haben, ob ihrer Meinung nach ein authentischer Seelenkontakt stattgefunden hat und wie er wahrgenommen wurde. Damit kristallisieren sich die folgenden beiden Hauptforschungsfragen heraus:

  1. Authentizität der medial übermittelten Botschaften
    Die wichtigste Frage in unserer Studie ist, ob der Jenseitskontakt authentisch war, also ob es tatsächlich einen echten und überprüfbaren Kontakt zur Seele des Verstorbenen gab. Der Schwerpunkt der Studie liegt daher auf der Untersuchung und Überprüfung der durchgegebenen und objektiv verifizierbaren Beweise, die die wichtigste Voraussetzung sind, damit die vom Medium durchgegebenen Botschaften überhaupt geglaubt und angenommen werden können.

  2. Auswirkungen des Sittings auf den Glauben und den Trost
    Die zweite Forschungsfrage setzt sich damit auseinander, inwiefern ein Jenseitskontakt den eigenen Glauben an eine geistige Welt verändern und sich das auf die Heilung und den empfundenen Trost auswirken kann.

Die Teilnehmer erhielten bei ihrem Sitting, das durchschnittlich eine Länge von 45 Minuten hatte, ein Informationsblatt zur Studie und bei Interesse gaben sie vor Ort eine Einverständniserklärung zur Teilnahme ab. Insgesamt erhielten wir in dieser internationalen Studie 500 Fragebögen aus Deutschland, Österreich, den USA, Dänemark, der Schweiz, Spanien, Luxemburg, Frankreich und Indien. Es nahmen auch 71 Skeptiker teil. Die Erhebung begann im März 2019 und endete im September 2022.


Evidenz durch objektive Verifikation
Viele Skeptiker und materialistisch geprägte Wissenschaftler werfen den Studien aus dem Bereich der Spiritualität immer wieder vor, dass sie nicht objektiv verifizierbar seien und sich somit einer anerkannten wissenschaftlichen Methodik entziehen würden. Subjektive Wahrnehmungen und Erfahrungsberichte von Betroffenen werden wissenschaftlich nicht akzeptiert. Solche Studien seien in einer Wissenschaft, die Objektivität, Messbarkeit und Wiederholbarkeit in Raum und Zeit fordert, nicht legitim. Sie verlangen von wissenschaftlicher Forschung einen experimentellen Charakter, dass man also Messbarkeit und Wiederholbarkeit einfordert. Doch das ist bei der Erforschung des Menschen bzw. seiner Seele nicht möglich. Der deutsche Philosoph und Psychologie-Pionier Prof. Dr. Johann Friedrich Herbart (1776–1841) hat bereits sehr richtig erkannt, „dass es sich aus guten Gründen lohnt, über den Menschen anders nachzudenken als auf der Grundlage von Messungen“. Und auch Prof. Dr. Harald Lesch sagte in der 100. Folge seiner Wissenschaftssendung alpha-Centauri, dass wir Menschen keine legitimen Versuchsobjekte in Experimenten sind, da wir uns ständig verändern. Wir sind nicht wiederholbar, deshalb kann man auch bei der Erforschung von Jenseitskontakten keine Wiederholbarkeit einfordern. Jede Sitzung ist im Grunde ein neues Experiment. Wenn man aber bei 500 Teilnehmern Gleichförmigkeiten mit großer Signifikanz erkennen kann, dann ist das meiner Ansicht nach ein Ausdruck großer Evidenz. Ich distanziere mich jedoch strikt davon zu behaupten, dass wir mit dieser Studie die Existenz des Jenseits und den Kontakt zu Verstorbenen bewiesen hätten. Es ist nur basierend auf den Erkenntnissen unserer Befragungen die aus unserer Sicht naheliegendste und beste Erklärung (inference to the best explanation). Beweisen kann man nur in der Mathematik!

Mit unserer EREAMS-Studie verlassen wir außerdem den Bereich der Subjektivität. Wir erreichen mit unserer Methodik ein völlig neues Qualitätslevel in der Erforschung von Jenseitskontakten. Wir untersuchen hochspezifische Informationen, die eindeutig überprüfbar, also verifizierbar sind. Das folgende Beispiel aus einem unserer Fragebögen gibt dir einen ersten Eindruck davon. Eine Mutter, die ihre Tochter verloren hat, erhielt von dem Medium die Botschaft, dass ihr das Mädchen einen Hasen und einen einzelnen Fisch zeigen würde. Die Mutter bestätigte diese Botschaft, denn ihre verstorbene Tochter hatte tatsächlich einen Hasen bzw. ein Kaninchen und einen einzelnen Fisch als Haustiere. Sie schrieb in die Kommentare: „Welches Kind hat denn schon einen einzelnen Fisch als Haustier? Das ist mit Sicherheit nichts, was man erraten kann.“

Die Kenntnis dieser Information kann unmöglich über Recherchearbeit, Coldreading, Zeugen- und Aussagenpsychologie oder eine sonstige natürliche Erklärung begründet werden. Die genannte Information war eindeutig überprüfbar, die Mutter des Mädchens konnte die Infomationen eindeutig bestätigen. Genauso hätte sie diese Botschaft aber auch verneinen können. Es gab viele weitere solcher Botschaften, z.B. welche Gegenstände mit in den Sarg gelegt wurden, Sprachfehler wurden nachgeahmt, familiäre Geheimnisse, die nur der Verstorbene wissen kann oder was die letzten Worte am Sterbebett waren. Ich denke, wir sind uns einig darüber, dass man diese hoch spezifischen Informationen weder recherchieren noch phantasieren kann, auch die Methoden des Cold-Readings stoßen schnell an ihre Grenzen. Wir reden auch nicht mehr über ein persönliches Empfinden oder die eigene subjektive Wahrnehmung. Wir reden hier über eindeutige, auch von Außenstehenden objektiv verifizierbare Fakten. Doch ist das nur der Anfang, wir haben noch eine weitere Stufe der Evidenz nachweisen können, dazu beschreiben wir Fälle, wo man erst im Nachhinein durch Recherche und das Hinzuziehen weiterer Personen gewisse Informationen aus den Botschaften verifizieren konnte, d.h. weder das Medium noch der Sitter können während des Sittings mit der durchgegebenen Botchaft etwas anfangen. Erst durch die nachträgliche Recherche können diese Informationen aufgeklärt werden. So hat z.B. eine verstorbene Großmutter ihrem (erwachsenen) Enkel von einem Pfirsichbaumgarten im Garten hinter dem Haus berichtet, was der Enkel nicht wusste. Erst als er seine Eltern später befragte, wurde diese Information bestätigt. Wer war wohl der Urheber dieser Information?

Die Resultate der ersten Erhebungswelle (mit 243 Teilnehmern) befinden sich im siebten Kapitel meines Buches „Jenseits von Materie“, die neuen Ergebnisse der zweiten Erhebungswelle (mit 500 Teilnehmern) unter anderem in meinem englischen Buch „Beyond Matter„.